Nationaler Wettbewerb 2015

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Vom 29. April bis am 2. Mai 2015 haben sich am 49. Nationalen Wettbewerb der Stiftung Schweizer Jugend forscht 110 der talentiertesten Jugendlichen aus der ganzen Schweiz mit 85 wissenschaftlichen Projekten untereinander gemessen. Am Samstag, 2. Mai, fand die Prämierungsfeier statt. Nach der Festrede von Kurt Wüthrich, Nobelpreisträger für Chemie 2002, wurden die besten Arbeiten ausgezeichnet.

Voller Einsatz und Ausdauer sind gefragt…

Ein langer Weg liegt hinter den 110 Jugendlichen, die an der Prämierungsfeier gespannt auf die Verkündung der Preise warteten. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres mussten die angemeldeten Arbeiten die erste Hürde nehmen, um von der Wettbewerbskommission an den Vorselektions-Workshop eingeladen zu werden. Dort galt es für die Teilnehmenden, die Expertenjury mit einem Vortrag zu überzeugen. War dies gelungen, gaben die Jugendlichen, mit der Unterstützung eines Experten oder einer Expertin, der Arbeit den letzten Schliff um an der Endrunde in Davos teilnehmen zu können. Von den rund 280 angemeldeten Jugendlichen schafften schlussendlich 110 den Finaleinzug.

… ebenso wie Freude und die Überzeugung an der eigenen Idee

An der öffentlichen Ausstellung stellten die Jungtalente aus der Gymnasial- und Berufsbildung ihre Forschungsprojekte mit Postern, Prototypen und Ausstellungsobjekten vor und standen den zahlreichen Gästen Rede und Antwort. Mit Jugendlichen aus insgesamt 19 Kantonen ergab sich ein repräsentatives Bild schweizerischer Nachwuchsforschung und machte auch diesen Wettbewerb zu einer einzigartigen nationalen Veranstaltung. Fachexperten aus Wissenschaft und Industrie hatten die Aufgabe, die Arbeiten nach strengen Kriterien zu beurteilen. Jeder der sieben Fachbereiche bot wissenschaftlich fundierte Antworten auf spannende Forschungsfragen wie zum Beispiel: Wie wirkt sich Schlafmangel auf die geistige Leistungsfähigkeit aus? Wie unterscheiden sich Gesundheitsinstitutionen in der Schweiz und in Entwicklungsländern? Wie baut man eine bionische Wirbelsäule? Kann man seinen eigenen Rennski bauen? Hat man kognitive Vorteile, wenn man zweisprachig aufgewachsen ist?

Was immer du tust, verfolge es mit Überzeugung und vollem Einsatz!

Die Prämierungsfeier startete mit einer äusserst unterhaltsamen Festrede von Kurt Wüthrich, Nobelpreisträger für Chemie 2002. Dieser lobte die Jugendlichen für ihren Einsatz und rundete seine Rede mit folgendem Satz ab: „Was immer du unternimmst, verfolge es mit Überzeugung und vollem Einsatz, es soll Dir ja Freude bereiten.”

Im zweiten Teil der Prämierungsfeier wurden die Jugendlichen für ihren Einsatz belohnt. Endlich erfuhren Sie, wie die Fachjury ihre Forschungsprojekte bewertet hatte. Von den 110 Jugendlichen erhielten 29 das Prädikat «gut», 53 «sehr gut» und 28 «hervorragend». Entsprechend diesen Prädikaten wurden Bargeldpreise im Gesamtwert von rund 90‘500 Franken vergeben.

Die innovativsten Arbeiten wurden zudem mit einem von insgesamt 44 Sonderpreisen ausgezeichnet, welche u.a. zu einem Besuch eines zweiwöchigen Wissenschaftscamps in London, einer Einladung an die Nobelpreisverleihung in Stockholm oder der Teilnahme an internationalen Projektwettbewerben in Europa, Asien, Afrika und den USA berechtigen.

Teilnehmende:

  • Anzahl Teilnehmende: 110 (38 weiblich, 72 männlich)
  • Anzahl Arbeiten: 85
  • Gymnasiastinnen und Gymnasiasten: 87
  • Lernende: 23

Vertretene Kantone: 19 (AG– AR – BE – BL – BS – FR- GL – GR – LU – NW –  SG – SO – TG –TI – UR – VD – VS – ZG – ZH)

Prädikate und Preise

Impressionen

Medienmitteilung

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