Kennst du das Gefühl, nach harter Arbeit endlich einen grossen Meilenstein erreicht zu haben? Man ist stolz, glücklich und gleichzeitig fühlt man sich… nun ja, leer. Was kommt als Nächstes? Genau so hat sich das Ende von LIYSF für mich angefühlt. Zu Beginn dachte ich mir noch: „Zwei ganze Wochen in London, voller Vorlesungen? Das wird bestimmt lang.» Doch wie du, werter Leser, dir das bestimmt ausmalen kannst, hat sich genau das Gegenteil
herausgestellt.
Als ich von der Underground Station zur Unterkunft lief, war ich nervös. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde, und vor Ort waren bereits so viele Teilnehmende aus aller Welt. Diese Nervosität verflog jedoch schneller als ein Wimpernschlag. Ich habe unglaublich viele inspirierende Menschen aus allen Ecken des Globus kennengelernt: von Südafrika über Chile, Neuseeland und Australien bis nach Kenya und Spanien. Der Austausch mit Gleichgesinnten, die so unterschiedliche Perspektiven und Hintergründe mitbrachten, gehört für mich zu den wertvollsten Momenten der ganzen Reise.
Auch der akademische Teil hat mich tief beeindruckt. Das Niveau der Vorlesungen und die Tiefe der wissenschaftlichen Einblicke machten mich regelrecht sprachlos. Die Dozent:innen und Professor:innen glänzten mit Fachwissen auf höchstem Niveau: Von Genmodifikation zur Heilung von Krankheiten bis hin zu den Ausführungen eines Ingenieurs des James-Webb-Weltraumteleskops war alles dabei. Ihre Begeisterung und Expertise waren regelrecht ansteckend.
Auch das Staff Team und Director Richard, die das Forum mit grossem Engagement organisieren, waren sehr herzlich. Die kleinen Insider wie „Bing Bong“ haben das Forum geprägt und zur angenehmen Atmosphäre
beigetragen.
Diese zwei Wochen werde ich wohl nie vergessen. Die Freundschaften, die ichvgeschlossen habe, möchte ich so gut wie möglich pflegen, und ich bin mir sicher, dass wir uns in Zukunft wiedersehen werden. Die anfängliche Wehmut
nach der Rückkehr ist für mich das beste Zeichen dafür, wie viel mir diese Erfahrung bedeutet hat. Unterschiede in Hautfarbe, Kultur, Geschlecht, Religion, Grösse oder Haarfarbe sind alles nichts. Wir sind alle Brüder und Schwestern. Das Forum hat mir dies nochmals unterstrichen.
Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei der Metrohm Stiftung bedanken. Ohne diese Unterstützung wäre mir diese einmalige Erfahrung nicht möglich gewesen. LIYSF hat nicht nur mein Interesse an den Naturwissenschaften
weiter gestärkt, sondern mir auch gezeigt, wie bereichernd es ist, sich mit jungen und brillanten Menschen aus aller Welt auszutauschen.