Neue Freundschaften, spannende Projekte und ein bisschen Gaudí – meine Woche in Barcelona

Vor dieser Reise war ich noch nie in Barcelona gewesen. Umso spannender war es, dank des Sonderpreises plötzlich dort zu sein. Schon früh traf ich Alice, eine andere Schweizerin, die denselben Sonderpreis gewonnen hatte.

Wir wohnten in einem Hostel und dort entstanden schnell die ersten Kontakte. Viele der anderen Teilnehmer waren Spanier, dazu kamen Studierende und Gäste aus verschiedenen Ländern. Die Stimmung war von Anfang an sehr locker und unkompliziert. Auch wenn nicht immer alle dieselbe Sprache sprachen, funktionierten die Gespräche erstaunlich gut – oft mit einer Mischung aus Englisch, ein paar spanischen Wörtern und etwas Improvisation.

Ein grosser Teil des Programms bestand aus Poster-Sessions. Diese dauerten teilweise mehrere Stunden und waren intensiver, als ich erwartet hatte. Die Besucher waren sehr unterschiedlich: Schüler, interessierte Besucher, Juroren und manchmal auch ältere Gäste, die einfach neugierig waren. Neben Englisch ergab sich dabei auch die Gelegenheit, mein Spanisch ein wenig zu verbessern – gelegentlich unterstützt durch Pantomime.


Gerade diese Mischung machte die Gespräche spannend. Nach einigen Stunden merkte man zwar, dass die Konzentration langsam nachliess, aber genau diese Begegnungen waren ein zentraler Teil der Erfahrung.

Am Abend wurde es deutlich entspannter. Dann verbrachten wir oft Zeit mit den spanischen Teilnehmern. Die Atmosphäre war sehr locker, und es entstanden schnell viele Gespräche. Auch wenn nicht alle Englisch sprachen, versuchten die Spanier oft, für uns zu übersetzen und dafür zu sorgen, dass jeder folgen konnte. Dadurch fühlte man sich schnell willkommen, und die Abende waren eine gute Gelegenheit, die anderen Teilnehmer besser kennenzulernen.

Neben dem Programm blieb auch Zeit, um die Stadt zu entdecken. An einem Tag erkundeten wir Barcelona etwas genauer. Wir liefen zunächst durch den Hafen und bekamen so einen ersten Eindruck von der Stadt.


Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Sagrada Família. Schon von außen wirkt das Gebäude beeindruckend – vor allem durch die vielen Details der Fassade und die hohen Türme. Auch wenn wir sie nur von außen gesehen haben, war es faszinierend, das Bauwerk einmal selbst vor Ort zu erleben.

Später besuchten wir noch die Casa Batlló. Dort erklärte Alice viele der architektonischen Ideen hinter dem Gebäude, was den Besuch noch interessanter machte. So achtet man plötzlich auf Details, die man sonst wahrscheinlich übersehen hätte.

Zum Abschluss der Woche fand die Schlusszeremonie statt. Danach ging alles ziemlich schnell: verabschieden, Koffer packen und zurück nach Zürich reisen.

Rückblickend war es eine sehr abwechslungsreiche Woche. Neben den Präsentationen waren vor allem die vielen Gespräche mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern prägend. Die Mischung aus intensiven Poster-Sessions, gemeinsamen Abenden und dem Entdecken der Stadt machte die Reise zu einer besonderen Erfahrung.