Heute Vormittag finden die letzten Jury Sessions statt. Anna, William und Lukas stehen den Expertinnen und Experten noch einmal für Fragen zur Verfügung. Am Nachmittag werden die Präsentationsstände dann bereits wieder abgebaut. Höchste Zeit also, um ein paar Worte zum Veranstaltungsort zu verlieren, an dem Eröffnungsfeier und Wettkämpfe stattgefunden haben.
Die coole Location nennt sich Hanzas Perons und ist ein modernes Kulturzentrum, das sich in einem ehemaligen Güterbahnhof befindet. Die denkmalgeschützten industriellen Elemente des Gebäudes wie historische Holzbalken und Ziegelmauern wurden bei der Renovierung erhalten und in ein modernes Design integriert. Hanzas Persons ist eine vielseitige Plattform für Konzerte, Kunst, Festivals und ein würdiger Rahmen für die EUCYS 2025.
Mittlerweile sind auch die letzten Befragungen abgeschlossen, die Stände sind demontiert, das Material verpackt. Bei der Schweizer Delegation ist Erleichterung zu spüren. Es ist geschafft, alle haben ihr Bestes gegeben und ihre Arbeiten so gut wie möglich verkauft. Anderthalb Tage Rede und Antwort zu stehen, ist anstrengend. Alle sind etwas müde und die Stimmen der drei Jungforschenden sind vom Dauerreden rau geworden.
Gleichzeitig kommt im Schweizer Team ein wenig Wehmut auf. Das Abenteuer Riga, auf das sich alle so lange und intensiv vorbereitet und gefreut haben, ist schon beinahe Geschichte. Es gilt bald, Abschied zu nehmen. Vom Team, von vielen interessanten Menschen, die man neu kennengelernt hat, von einer wunderschönen Stadt.
Zum Glück steht der Höhepunkt des Anlasses noch bevor: Die Preisverteilung. Sie findet morgen Nachmittag im Kino Splendid Palace statt. Darauf warten natürlich alle mit grosser Spannung. Was liegt da für Anna, William und Lukas drin? Die drei können es beim besten Willen nicht abschätzen. Sie haben ihre Arbeit bestmöglich getan und harren gelassen der Dinge, die da kommen. Heute Abend steht ein Abstecher ans Baltische Meer auf dem Programm.
Melanie Seiler, Geschäftsführerin von Schweizer Jugend forscht, kommt derweil gerade beschwingt aus einem Meeting mit den nationalen Organisatorinnen und Organisatoren. Sie zieht eine positive Bilanz des Anlasses. «Alle teilnehmenden Nationen sind zufrieden und erfreut darüber, dass es den Wissenschaften gelingt, Menschen zusammenzubringen, sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern», sagt sie. «Das funktioniert dieses Jahr besonders gut.»