Studienwoche
Coding Camp 2026
Entwickle innovative Lösungen für die Informations- und Kommunikationstechnologie. Mit kompetenter Unterstützung von Expert:innen forschen und programmieren die Teilnehmenden während einer Woche an verschiedenen Informatikprojekten.
Einzigartige Gelegenheit
Die digitale Ideenschmiede
Finde heraus, wie vielfältig, zukunftsgerichtet und faszinierend die Informations- und Kommunikationstechnologie heute ist.
Am Schluss der Studienwoche werden alle Projekte an der Abschlussveranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert.
Bei Schweizer Jugend forscht haben wir uns auf der Grundlage verschiedener Forschungen dafür entschieden, für das Coding Camp eine geschlechtsneutrale Umgebung zu implementieren. Dadurch begrenzen wir die Auswirkungen von Geschlechterstereotypen, die im MINT-Bereich noch weit verbreitet sind. So möchten wir das Thema für alle Geschlechter attraktiv und zugänglich machen.
Datum
September 2026
Anmeldung
Frühling 2026
Location
Je nach Projekt:
Themenbereiche
Welche Projekte werden angeboten?
Mobile Programming
Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Programmierung von mobilen Geräten wie Tablets, Smartphones, Smartwatches und anderen Wearables. Die Möglichkeiten sind ebenso vielfältig wie die diversen Sensoren: Die mobilen Geräte können untereinander kommunizieren, um etwa via NFC zu bezahlen. Beschleunigungssensoren können die körperliche Aktivität messen, via GPS kann man Radtouren planen oder aufzeichnen, mit Kamera und Mikrofon kann man Personen erkennen.
Grafik, Visualisierung und Gestik
Rechenaufwendige 3D Animationen für Spiele oder die Visualisierung von beliebigen Daten stellen für heutige Computer und Grafikkarten immer kleinere Hürden dar. Lerne, wie man diese Hilfsmittel programmiert und effizient nutzt. Weitere Möglichkeiten in dieser Kategorie sind ausserdem 2D Videogames, Visual Programming (z.B. Spiele mit Scratch), Gestensteuerung (z.B. Leap Motion) und/oder die Gestaltung einer benutzerfreundlichen graphischen Benutzerschnittstelle.
3D-Modellierung und Fabrikation
Präzise 3D Modelle sind heutzutage ein wichtiger Bestandteil vieler digitaler Anwendungen, wie z.B. Produktdesign, Simulation, Computerspiele oder rchitektur. Die Erzeugung solcher Modelle erfolgt dabei häufig als Abbild eines realen Objekts, welches mit Hilfe eines 3D Laserscanners vermessen wird. Die gemessenen Rohdaten sind allerdings für die gewünschten Anwendungen ungeeignet, so dass erst eine Vorverarbeitung durch ausgeklügelte Rekonstruktionsund Optimierungs-Algorithmen erforderlich ist. In den letzten Jahren hat auch der umgekehrte Weg, von der digitalen Welt in die reale Welt, zunehmend an Bedeutung gewonnen. Durch 3D-Drucker und Lasercutter ist es möglich, hochkomplexe Formen oder auch Einzelstücke, wie z.B. Prototypen kostengünstig und effizient zu fertigen.
Microcontroller
Ein Microcontroller kann verschiedene Parameter messen und Steueraufgaben ausführen (z.B. Raspberry Pi) und besitzt somit die Eigenschaften eines funktionsfähigen Mikrorechners. Neben den breiten Anwendungsmöglichkeiten sind Microcontroller auch kostengünstig und einfach zugänglich. Lerne in diesem Themenbereich Microcontroller einzusetzen und zu programmieren und in Kombination mit Hardware tolle Installationen zu entwickeln.
Simulation
In der Informatik bezieht sich Simulation auf die Nachbildung eines realen Systems oder Prozesses durch eine computergestützte Modellierung. Simulationen können verwendet werden, um die Leistung oder das Verhalten eines Systems unter verschiedenen Bedingungen zu untersuchen, ohne das reale System selbst zu testen oder zu beeinflussen. Sie finden Anwendung in verschiedenen Bereichen wie der Forschung, der Industrie, der Wissenschaft und der Bildung. Durch Simulationen können komplexe Szenarien und Situationen dargestellt und analysiert werden, um Erkenntnisse zu gewinnen und Entscheidungen zu treffen.
Artificial Intelligence
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit der Entwicklung von Systemen befasst, die menschenähnliche Intelligenzleistungen erbringen können. Dabei kommen Methoden wie Machine Learning, Neuronale Netze und Expertensysteme zum Einsatz. KI-Systeme können in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden, wie beispielsweise der Bild- und Spracherkennung, der Datenauswertung oder der Automatisierung von Prozessen. Ziel ist es, intelligente Entscheidungen und Handlungen zu ermöglichen, die ohne menschliche Unterstützung getroffen werden können.
Weitere Infos & Details
Gut zu wissen
Wo findet die Studienwoche statt?
Je nach Projekt an der Universität Basel, im Adolph Merkle Institut der Uni Fribourg, am EPFL in Lausanne, im Bachem oder bei Syngenta.
In welcher Sprache wird die Studienwoche durchgeführt?
Alle wichtigen Informationen werden auf Englisch vermittelt, deshalb solltest du gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift mitbringen. Je nach Projekt ist die Sprache Deutsch, Franösisch oder Italienisch.
Wo werden wir übernachten?
Je nach Projekt in einer Jugendherberge in den Städten Lausanne, Sion, Freiburg und Basel (mehrere Personen pro Zimmer).
Wie kann ich mich anmelden?
Bereite dei Motivationsschreiben vor, gehe zur Anmeldung und lass uns all benötigten Daten zukommen.
Für Teilnehmende
Deine Vorteile
Wende Wissenschaft an
Erweitere dein Wissen gezielt und wende Wissenschaft praktisch an. Expertinnen und Experten machen dich mit den Anforderungen des Forschungsalltags vertraut und du erhältst mehr Klarheit in Bezug auf die eigene Studienwahl.
Bilde dein Netzwerk
Du triffst andere junge Menschen, die genauso für eine Sache brennen wie du – die perfekte Gelegenheit zum Austausch und zur Inspiration! Zudem erhältst du die Möglichkeit für wertvolles Networking mit Fachpersonen aus der Forschung.
Präsentiere stark
Überwinde sprachliche Hürden und lerne, Forschungsresultate in Form von Berichten, Postern oder Vorträgen professionell zu präsentieren. Gewinne wertvolles Know-how, das dich optimal auf deine Abschlussarbeit vorbereitet.
Sende uns dein Motivationsschreiben!
Anmeldungen zur Studienwoche können bis 15. Dezember entgegengenommen werden.
Unsere Partner
Vielen Dank für die Unterstützung
Ohne helfende Hände wäre es nicht möglich, den Nationalen Wettbewerb durchzuführen. Wir haben Donatoren, die sich freiwillig bereit erklären, uns physisch und finanziell zu helfen, damit wir dieses Förderprogramm verwirklichen können.

Partner
EPFL
ZHAW
Università della Svizzera Italiana (USI)
IBM
Microsoft
Donatorin
Hasler Stiftung